Napoleonstein auf dem Windknollen. Ursprünglich befand sich an dieser Stelle ein Grenzstein, der zwischen Jena und Cospeda markierte. Da Napoleon die Nacht vom 13. Zum 14. Oktober südlich des Windknollens im Biwak seiner Truppen verbrachte und sich am 7. Oktober 1808 anlässlich der Feierlichkeiten dort aufhielt, wurde der Stein im Volksmund "Napoleonstein" genannt. Als dieser Stein im vorigen Jahrhundert verschwand, wurde er durch einen neuen ersetzt, der auf den Aufenthalt des Kaisers erinnerte. In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg befand sich auf dem Windknollen und dessen Umgebung ein russischer Truppenübungsplatz. Der Stein ging in dieser Zeit verloren. Im Jahr 1991 errichtete der Verein "Academica & Studentica Jenensia e. V." in Verbindung mit der Gemeindeverwaltung Cospeda und dem Verein "Jena 1806 e. V." an gleicher Stelle einen neuen Stein.